
Fürstlich Schwarzenberg´sche Kunststiftung
Geschichte der Kunststiftung
In der Tradition des Fideikommiss steht die „Fürstlich Schwarzenberg´sche Kunststiftung“. Am 26. Juli 1994 wurde diese mit der Absicht, die im Familienbesitz angesammelte Schwarzenberg´sche Kunstsammlung weiterhin als Familiensammlung ungeteilt zu erhalten, von Fürst Karl Johannes von Schwarzenberg gestiftet. Zum Stiftungsvermögen zählten die seit Generationen im Familienbesitz befindlichen Sammlungen von Gemälden, Tapisserien und Orientteppichen, die sich zum Zeitpunkt der Stiftung in Österreich und im fränkischen Schwarzenberg befanden.
Heute sind zahlreiche Gegenstände im Zuge von Schlossführungen sowie in anderen Museen als Leihgaben zu sehen – die Gegenstände sollen laut Stiftungsstatut der Öffentlichkeit nach Möglichkeit zugänglich sein. Ebenso zugänglich sind die Kunstgegenstände des Schlosses Orlík, die nach der Restitution an das Haus Schwarzenberg ebenfalls in die Kunststiftung eingebracht wurden.
Stand die Fürstlich Schwarzenberg´sche Kunststiftung ursprünglich vor allem für den Erhalt der bestehenden Sammlung, so wird heute auch Wert auf die Sammlertradition des Hauses Schwarzenberg gelegt.
