
Forst
Vielfalt des Forstbetriebs
Der Forstbetrieb mit seinen rund 22.500 ha gliedert sich in die Reviere Ramingstein-Bundschuh, Turrach, Paal und Murau-Katsch, welche zentral von der Forstdirektion und örtlich von den 4 Forstverwaltungen geleitet werden.
Die Hauptbaumarten sind Fichte, Lärche und Zirbe, sowie etwas Laubgehölze wie Ahorn, Kirsche und Eiche in tieferen Lagen.

Produkte
- Sägerundholz von Fichte, Lärche und Zirbe mit gelegentlich anfallenden Sondersortimenten wie Furnierholz, Klangholz und Schindelholz
- Industrieholz
- Brenn- und Klaubholz ab Stock

Zirbenholz
Die Zirbe gehört zu den die höchsten Bergregionen besiedelnden Baumarten der Alpen, das Vorkommen rund um Murau (va. in Paal und Turrach) stellt den östlichen Rand des mitteleuropäischen Hauptverbreitungsareals dar. In den Wäldern der Fürstlich Schwarzenberg´schen Familienstiftung nehmen Zirbenwälder einen Flächenanteil von rund 10 % ein, wobei der Einschlag an Zirbe nur einen kleinen Anteil am Gesamteinschlag hat.

Pilze und Beeren:
Waldbesuchern ist das Sammeln von Pilzen und Beeren auf Flächen der Fürstlich Schwarzenberg´schen Familienstiftung nach Erwerb eines Erlaubnisscheines ausschließlich für den Eigenbedarf gestattet. Diese sind in den 4 Forstverwaltungen sowie an Außenstellen erhältlich.
Locations für Foto- und Filmaufnahmen:
Der Betrieb stellt nach Rücksprache und Genehmigung einzigartige Plätze in der Natur für Foto- und Filmaufnahmen zur Verfügung. Vor allem die ursprüngliche Landschaft der Nockberge ist immer wieder Drehort für einmalige Naturdokumentationen. Ebenso ist das historische Schloss Murau häufig Drehort für Filme, Dokumentationen und Kulturbeiträge. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einer passenden Kulisse.
Teststrecken für Kraftfahrzeuge und Reifentest:
Auf ausgewählten Flächen und Straßen der Fürstlich Schwarzenberg´schen Familienstiftung finden Automobil- und Reifenhersteller die Möglichkeit, auf speziell an ihre Bedürfnisse angepassten Strecken ihre Produkte zu testen. Freigegebene Strecken werden speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt und für die Dauer der Tests gesperrt, damit auch alle Sicherheitsanforderungen sichergestellt sind.
Geigenwald
Klangholz der Haselfichte
Eine Besonderheit stellt das Klangholz der sogenannten „Haselfichte“ dar. Im Geigenwald in der Forstverwaltung Ramingstein kann man dieses seltene, vor allem für den Instrumentenbau (Geigen und andere Streichinstrumente) so begehrte Holz gelegentlich finden. Die Ursache des namensgebenden Haselwuchses ist nicht eindeutig geklärt, fest steht jedoch die einzigartige Eignung dieses Holzes für Resonanzkörper von Musikinstrumenten. Erkennungsmerkmale am entrindeten Stamm sind die deutlich sichtbaren Längsrillen und auf der Stirnseite die eingebuchteten Jahrringe. In der Regel erscheinen die Merkmale erst ab dem 40. Jahrring oder später.

Ihre Ansprechpartner
Oberforstmeister Dipl.-Ing. Christian Bogensperger
Forstmeister Dipl.-Ing. Philipp Skalka
Forstdirektor Dipl.-Ing. Michael Sterneck
Oberförster Martin Pichler
Oberförster Ing. Christoph Gottsbacher
Oberförster Ing. Reinhard Bärnthaler
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